Nun fand sie doch statt. Die lange angekündigte Ascaniade
- der Kammermusikwettbewerb für SV-Laienmusiker, den der
AHV der Ascania Halle-Clausthal im SV vor einem Jahr
initiiert hatte. Den Rahmen dazu bot das großartige 115.
Stiftungsfest der AMV Fridericiana Marburg, das die
angereisten Ascanen mit Kommers, Theateraufführung und
Ball in seinen Bann zog.
Aber fangen wir von vorne an:
Die Ascanen sind in Clausthal seit drei Jahren ohne
Aktivitas und Verbindungshaus. 125 Jahre
Verbindungsgeschichte mit Niedergang in Halle 1935 und
Wiederaufbau in Clausthal 1961 ermutigten jedoch zu der
Erkenntnis, dass es immer irgendwie weitergehen kann.
So entstand der Gedanke, die Erlöse des Hausverkaufs für
einen Musikpreis innerhalb des SV zur Verfügung zu
stellen. Dieser sollte in zweijährigem Rhythmus auf
wechselnden Verbindungshäusern stattfinden, deren
Stiftungsfest um Wettbewerb und Vorspiel der Preisträger
bereichern und es den Ascanen ermöglichen, neue
Verbandsgeschwister kennen zu lernen.
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Liebe Verbandsgeschwister, liebe Gäste, liebe
Bundesbrüder,
ich freue mich sehr, dass die erste Ascaniade nach
einigen anfänglichen Problemen nun doch stattgefunden
hat. Dabei gilt mein Dank ganz besonders unseren
Marburger Verbandsgeschwistern, die der Ascaniade mit
ihrem Stiftungsfest einen solch schönen Rahmen gegeben
haben.
Nach der Auflösung unserer Aktivitas und dem Verkauf des
Verbindungshauses suchte die Ascania nach einer neuen
Aufgabe. Bald wurde die Idee geboren, den Namen unsere
Verbindung im SV durch die Gründung eines
Kammermusikpreises weiterleben zu lassen. Durch den
Verkauf des Hauses standen uns die dafür notwendigen
finanziellen Mittel zu Verfügung.
Ich hoffe, dass wir mit dieser ersten Veranstaltung einen
Grundstein für eine neue Tradition innerhalb des SV
gelegt haben. Denn neben all der Förderung der Musik
fehlte bisher ein Podium für die anspruchsvolle
Kammermusik. Wir denken dies, auf die Jahre gesehen, hier
an diesem Wochenende geschaffen zu haben.
Sicher gab es in diesem Jahr noch einige
Anlaufschwierigkeiten. Die Resonanz im SV war leider
deutlich geringer als erwartet. Umso mehr freuen wir uns,
dass diese erste Ascaniade, auch durch die Mithilfe des
SV Musikwarts Felix Gunkel, doch stattgefunden hat.
Bedingt durch die schwache Resonanz lag der Schwerpunkt
in diesem Jahr mehr auf Einzelleistungen. Aus diesem
Grund wurde daher kein erster Preis verliehen. Wir sind
jedoch sehr optimistisch, das wir im kommenden Jahr auch
größere Gruppen bei diesem Kammermusikwettbewerb hören
werden. Auch sind wir etwas enttäuscht, das heute keine
der Gruppen vollständig zu diesem Abschlußkonzert
erschienen ist. Die darf in 2005 nicht wieder passieren.
Wir hoffe, dass diese erste Veranstaltung sehr zur
Bekanntheit des Wettbewerbes beitragen wird und die
Ascaniade auf diese Weise in die einzelnen Bünde getragen
wird.